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Investor Relations

Die internationale Finanzkrise führte auf den Aktienmärkten zu hohen Verlusten – auch bei der IVG-Aktie

Die Entwicklungen auf den Aktienmärkten waren 2008 weltweit geprägt von der internationalen Finanz- und Bankenkrise, die sich auch deutlich auf den Immobiliensektor und damit die Aktie der IVG ausgewirkt hat. Der Aktienkurs der IVG gab im Geschäftsjahr 2008 deutlich nach. Trotz der erfolgreichen Veräußerung von 70 [glossar] Kavernen an einen von institutionellen Investoren gezeichneten Fonds für 1,7 Mrd. Euro sowie eines vor dem Hintergrund der Finanz- und Bankenkrise und rückläufigen Wirtschaftsentwicklungen vergleichsweise robusten operativen Geschäfts lag der Jahresschlusskurs der Aktie deutlich unter dem Schlusswert des Geschäftsjahres 2007.

Im Jahresverlauf verlor die Aktie der IVG rund 76 % und schloss am 31.12.2008 mit einem Kurs von 5,72 Euro (31. Dezember 2007: 23,58 Euro). Damit sank die [glossar] Marktkapitalisierung der IVG im selben Zeitraum von 2,7 Mrd. Euro auf 664 Mio. Euro. Die Free-Float-Marktkapitalisierung ging von 2,2 Mrd. Euro auf 339 Mio. Euro zurück. Im Vergleich der 50 MDAX-Unternehmen liegt die IVG damit auf Platz 42. Die im Geschäftsjahr durchschnittliche Zahl der pro Börsentag gehandelten IVG-Aktien stieg deutlich von 815.000 Stück auf rund 1,25 Millionen Stück.

Großaktionäre erhöhen Beteiligungen

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2008 haben die beiden Großaktionäre, die Santo Holding und das Bankhaus Sal. Oppenheim, ihre Beteiligungen an der IVG erhöht und damit ihrem Vertrauen in die Stärken der IVG Ausdruck verliehen: Das Bankhaus Sal. Oppenheim erhöhte sein Investment im Oktober 2008 zunächst von 10,1 % auf 15,67 % und dann auf 20 % plus eine Aktie. Die Santo Holding baute ihre Beteiligung zum Jahresende von 10,97 % auf 15,63 % aus. Der Free Float lag nach der Definition der Deutschen Börse zum Jahresende bei 64,37 % (Vorjahresstichtag: 78,93 %).